Mit 5 Goldenen Regeln Besser Englisch Sprechen

“Do you speak English?” Diese Frage mit „Ja“ beantworten zu können wird einem heute einfacher denn je gemacht. Dank iPod, multifunktionalen Handys und den Weiten des Internets kann man Fremdsprachen, insbesondere englisch, nicht nur scheinbar spielend einfach lernen, sondern auch Wörter, Sätze und ganze Dokumente vom Deutschen ins Englische und umgekehrt maschinell übersetzen lassen. Darüber hinaus haben viele automatisierte Lernprogramme Spracherkennungs-funktionen, die Fehler bei der Aussprache manchmal sogar durch einen virtuellen Coach/Lehrer korrigieren. Well, if it seems too good to be true, it’s too good to be true. Denn wer schon einmal eine solche Lernsoftware benutzt hat, weiß, dass die anfängliche Freude auf einen schnellen Lernerfolg in ein anderes Licht gerückt wird, so bald man sieht, dass es sich bei der unschuldig aussehenden CDROM um 34 Lektionen mit jeweils 7 angesetzten aktiven Übungsstunden, einen separaten Vokabeltrainer und das gefürchtete Grammatikhandbuch handelt. Geht das denn nicht einfacher, müheloser und vor allem schneller?

Lassen Sie mich Ihnen vorab einige Illusionen nehmen. Denn all diejenigen, die es schon hinter sich haben oder noch mitten drin stecken, wissen: eine Fremdsprache zu lernen erfordert Zeit, Geduld und mühevolles Lernen. Na klar macht es auch Spaß, vor allem, wenn man die ersten Erfolge verbucht und mit dem Kunden oder Geschäftspartner sinnerfüllte Gespräche führen kann.

Hier habe ich meine 5 goldenen Regeln für Sie aufgeschrieben, die Ihnen helfen können, Ihre schon vorhandenen Englischkenntnisse praktisch und schnell anzuwenden und zu trainieren.

Regel Nummer 1: Make it easy!

Natürlich können Sie möglichst perfekt tiefgründige Erklärungen über Ihre beruflichen Abläufe verfassen. Sie sind der Experte dafür! Trotzdem, versuchen Sie, einfache Wörter zu finden. Die Chance, dass Sie diese ins Englische übertragen können, ist viel höher und die Kommunikation dadurch flüssiger.

Regel Nummer 2: Make mistakes!

So schwer es auch fällt, lassen Sie Fehler zu. Ihr Gegenüber wird es schätzen, dass Sie sich bemühen, Englisch zu reden. Ein kurzer Hinweis darauf, dass Sie gerade dabei sind, Englisch zu lernen, kann Sympathien verschaffen und ein „Icebreaker“ für ein lockeres Gespräch sein.

Regel Nummer 3: Make short sentences!

Lange Schachtelsätze, die sich über eine Vielzahl von Zeilen schlängeln, sind fester Bestandteil der deutschen Sprache. Je kürzer der Satz, desto einfacher ist in der Regel die Satzstruktur. Trainieren Sie es, kurze Sätze zu formulieren (5-7 Wörter). Somit vereinfachen Sie automatisch auch die Satzstruktur (Stichwort Grammatik). Der Satz ist nicht nur verständlicher, sondern auch viel leichter ins Englische zu übertragen.

Regel Nummer 4: Be English polite!

Meine Grundregel lautet: wenn Ihnen das, was Sie auf englisch sagen wollen, übersetzt ins Deutsche schwülstig und übertrieben vorkommt, dann ist es im Englischen gerade richtig höflich. Beispiel: Thank you so much for your help. I truly appreciate it.  Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, die ich ausgesprochen wertschätze.  Lernen Sie einige Redewendungen auswendig und üben Sie sie so oft wie möglich in Gesprächen.

Regel Nummer 5: It’s not funny!

Eine große interkulturelle Herausforderung ist das ehrliche gemeinsame Lachen. Voraussetzung dafür ist, dass man sich versteht. Wenn Sie sich fremdsprachlich noch nicht auf sicherem Parkett bewegen, dann vermeiden Sie bitte Humor. Die Wahrscheinlichkeit ist sonst hoch, dass Ihr Gegenüber höflich und vielleicht peinlich berührt lächelt, wenn Sie eine vermeintlich amüsante Anekdote zum Besten geben. Ersparen Sie sich und Ihrem Gesprächspartner diesen Moment. Aufmerksames Zuhören mit freundlichen non-verbalen Signalen wie Kopfnicken und Lächeln verschafft Ihnen mehr Sympathie.

Und nun: Üben Sie! Ergreifen Sie Gelegenheiten, Ihr Englisch zu trainieren. Wenn Sie diese Regeln beherzigen, dann sollte es Ihnen leichter fallen, ein Gespräch in Englisch zu führen. Gehen Sie es an! Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

Sabine Pröschel

GF der E.L.T. GmbH

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